Zielgruppe
Diakon*innen und Pastor*innen
• die in einem Kirchenkreis im Kreisjugenddienst
oder
• die in einer Region mit einem verbindlichen regionalen Konzept
für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verantwortlich sind bzw. künftig sein werden.

Wohin die Reise geht
Kinder und Jugendliche sind Lebensentdecker*innen. Sie brauchen Räume, in denen sie ihre eigenen Lebensentwürfe und Glaubensformen ausprobieren können. Sie benötigen verlässliche Ansprechpartner/innen, die sich als Impulsgeber, Begleiter/innen und „Gegenüber“ anbieten.
Unsere Kirche braucht eine lebendige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die von kompetenten und motivierten Beruflichen begleitet und unterstützt wird. Die evangelische
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges Arbeitsfeld der Kirche.
Als anerkannter Jugendverband arbeitet evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nach §§ 11 und 12 SGB VIII / KJHG und übernimmt eine gesellschaftliche Aufgabe.
Für diese Aufgaben brauchen beruflich Tätige im Kirchenkreis und in der Region besondere Kompetenzen um sich den Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft stellen.

Die Fortbildung bietet den Raum
• sich mit Fachthemen auseinanderzusetzen
• die eigene Kompetenz und Professionalität zu erweitern
• innovative Arbeitsformen kennenzulernen und im Team zu erproben
• die eigene Berufspraxis zu reflektieren

Ziel ist es
den Teilnehmenden neue, handfeste Impulse für die eigene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu geben, die besonderen Aufgaben und Chancen der Kirchenkreisarbeit und
der regionalen Ebene zu vermitteln und so die Qualität der Arbeit fortlaufend zu verbessern.

Inhalte der Fortbildung
• Rahmenbedingungen der evangelischen Jugendarbeit
• Definition der besonderen Berufsrolle Jugendarbeiter*in
• Jugendforschung und Praxis
• Leitungskompetenz und Management
• Jugendpolitik und Jugendverbandsarbeit
• Jugendgemäße Spiritualität
• die Lebenswirklichkeit der Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“
• Jugendarbeit im Zusammenspiel mit anderen kirchlichen Arbeitsfeldern
• Kreative Arbeitsformen
• Aktuelle jugendrelevante Themen

Zeitrahmen
Die Langzeitfortbildung umfasst sechs Module (jeweils Montag – Freitag), die aufeinander aufbauen und sich über einen Zeitraum von insgesamt 1½ Jahren verteilen
(November 2021 bis Frühjahr 2023). Zwischen den Modulen gibt es jeweils ein Regionaltreffen für kollegiale Beratung.
Die Langzeitfortbildung schließt mit einer Hausarbeit ab.

Wichtig!
Die Fortbildung kann als FEA-Kurs angerechnet werden. Bitte eigenständig über das FEA-Büro anmelden.
Nach Beendigung der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das für eine Eingruppierung nach TV-L 11 als Kirchenkreisjugendwart*in erforderlich ist.

Orte
Evangelischer Jugendhof Sachsenhain
Evangelischer Jugendhof Spiekeroog

Termine
Modul 1: 01. – 05. November 2021
Modul 2: 14. – 18. März 2022
Modul 3: 02. – 06. Mai 2022
Modul 4: 26. – 25. Nov 2022
Modul 5: 1. Halbjahr 2023
Modul 6: 1. Halbjahr 2023

Leitung
Marco Kosziollek,
Referent für die Arbeit mit Schüler*innen
N.N.

Kosten
kostenfrei für FEA-pflichtige Mitarbeitende, 60 € je Modul für alle anderen Mitarbeitenden aus der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit 100 % Stellenanteil, für Teilzeitbeschäftigte entsprechend weniger

Personen
Mindestens 10

Anmeldung
Bis 15. Oktober 2021

Online unter:
www.ejh.de/berufliche
 

Informationen
Marco Kosziollek
Fon: 0511-1241-573
kosziollek@kirchlichedienste.de

Christin Sparensmeyer
Fon: 0511-1241-428
sparensmeyer@kirchlichedienste.de

Hinweis
Die Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der aktuellen Handlungsempfehlungen der Evangelischlutherischen
Landeskirche Hannovers zum Umgang mit dem Corona-Virus im kirchlichen Leben statt. (www.landeskirchehannovers.de)
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

 

Hiermit erkläre ich mich einverstanden, dass Fotos / Videos zu dokumentatorischen Zwecken für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden, auf/in denen ich zu sehen bin. Diese Aufnahmen dürfen sowohl im Print- als auch im Onlinebereich sowie auf den Social-Media-Kanälen der Landeskirche Hannovers verwendet werden.